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3. Die Suche nach Verbündeten

Dr. Eisenstadt schlich durch die engen Gänge des Goblin-Lagers. Seine Unsichtbarkeit war ein Geschenk, ein Segen, der ihm die Flucht ermöglichte. Doch sein Herz war schwer. Er war allein, verloren in einer fremden Welt, umgeben von bösartigen, fremden Kreaturen.

Seine Mission war klar: Er musste andere Menschen finden, Überlebende aus seiner Welt, die wie er durch das Quantenportal gesogen worden waren. Vielleicht waren unschuldige Menschen darunter, oder Kolleginnen und Kollegen aus seinem Labor.
Er muss sie finden und retten. Gemeinsam kann er dann mit Ihnen nach einen Weg zurück in die alte Welt suchen.

Tagelang wanderte er durch das Labyrinth der Gänge, immer auf der Suche nach einem Hinweis, einem Zeichen von menschlicher Zivilisation. Doch die Goblins waren bisher die einzigen Bewohner dieser trostlosen Welt, die er angetroffen hatte. 

Eines Tages stieß er auf eine größere Halle, die von knirschendem Fackellicht und einfallendem Sonnenlicht durch die Decke erhellt wurde. In der Mitte des Raumes stand eine Gruppe von schwarz gekleideten Soldaten, jene Soldaten, die in sein Labor eingedrungen waren. Es waren Menschen aus seiner Welt, aber jene, auf die er gerne verzichten konnte.

Dr. Eisenstadt spürte eine Welle der Angst. Denn Erinnerungen aus den Ereignissen ergriffen seine Sinne. Diese Soldaten waren gefährlich, mit Schusswaffen ausgerüstet.
So viele seiner Kolleginnen und Kollegen kamen durch diese Soldaten ums Leben.
Sie waren eine andere Nummer als die Goblins mit Kurzschwertern. 

Er versuchte, sich unsichtbar zu machen, aber es war zu spät. Die Soldaten hatten ihn bereits entdeckt. Sie nahmen den Dr. ins Visier, und mit bedrohlichen Schritten gingen Sie auf ihn zu, während Sie das Feuer eröffneten.

In diesem Moment spürte Dr. Eisenstadt erneut das Verlangen einfach nur unsichtbar zu sein, als die Energie der Quantenwesen durch seinen Körper strömten, konnte er sich wieder beruhigen und war wieder in der Lage die Unsichtbarkeit zu nutzen.
Er hatte in den letzten Stunden festgestellt, je länger er die Unsichtbarkeit nutzt,
desto schwieriger wird es, Sie aufrechtzuerhalten.

Als er unsichtbar wurde, waren die Soldaten verwirrt. “Wo ist er hin, was ist geschehen?” riefen sich gegenseitig zu. Der Teamleiter beruhigte mit einem Befehl “ausschwärmen, und auf Geräusche achten. Anscheinend gibt es hier Wesen mit der Fähigkeit sich unsichtbar zu machen”.

Dr. Eisenstadt wunderte sich
“Wesen? Ach ja, ich bin ja in einem anderen Körper.
Ich wundere mich, wie ich jetzt wohl aussehe.
Mein Körper wirkt auf jeden Fall menschlich…".


Er rannte und rannte, bis er zu einem anderen Teil der Halle kam.
Hier sah er Orcs aus einem langen Tunnel kommen, riesige, muskelbepackte Kreaturen mit grüner Haut und scharfen Zähnen. Sie brüllten und schlugen mit ihren Keulen und Schwertern auf alles ein, was ihnen in den Weg kam. Sie näherten sich der Halle mit den Soldaten.

Dr. Eisenstadt wusste nicht, ob er gegen diese muskelbepackten Orcs eine Chance hat.
Die Orcs waren in Rüstungen gekleidet, trugen Helme, Schilder und Nahkampfwaffen.
Ein paar von ihnen hatten auch Pfeil und Bogen.
Er musste sich wohl zuerst verstecken, unsichtbar bleiben und abwarten.